Industriespionage

Die reale Bedrohung

Jedes zweite Unternehmen erlebte in den vergangenen Jahren einen Spionageangriff oder zumindest einen Verdachtsfall. Industriespionage findet nicht nur bei den Großunternehmen statt, sondern schädigt alle Wirtschaftsbereiche, vom Konzern über den Mittelstand bis hin zu Kleinunternehmen.

Was ist Industriespionage?

Industriespionage ist das illegale Beschaffen von geschützten Informationen und Betriebsgeheimnissen, um gegenüber der Konkurrenz einen wirtschaftlichen Vorteil zu erhalten.

Wer ist gefährdet?

In einem sich zunehmend verschärfenden wirtschaftlichen Wettbewerb um Produkt- und Absatzmärkte, richten sich die Angriffe verstärkt gegen die innovationsstarken Unternehmen des Mittelstands mit hoher technologischer Kompetenz. Dabei werden häufig Hightech-Firmen, Anlagebauer, Automobil-, Luftfahrt- und Schiffsbauunternehmen angegriffen. Im besonderen Maße sind hiervon mittelständische Unternehmen des Maschinenbaus betroffen.

Das digitale Zeitalter und die zunehmende Vernetzung von Unternehmen hat ferner neue, bisher ungeahnte Möglichkeiten der Spionage eröffnet und macht Hacker-Angriffe auf EDV Systeme und Geräte immer leichter.

Anzeichen für Industriespionage

Es gibt eine Reihe von Indizien, die auf Spionage in Ihrem Betrieb hinweisen:

  • Sensible Unternehmensdaten dringen an die Öffentlichkeit
  • Einbruch ohne Entwendung von betriebseigenen Gegenständen
  • Abwanderung von Kunden zu Wettbewerbern
  • Abwanderung von Mitarbeitern zu Konkurrenten
  • Vermehrte Produktion von Plagiaten

Wer sind die Täter?

In den letzten Jahren haben Angreifer ihren Fokus auf das schwächste Glied in der Sicherheitskette verschoben – dem Mitarbeiter. Mitarbeiter sind oft die Drahtzieher von Betriebsspionage und arbeiten dabei häufig mit externen Personen zusammen.

Extreme Risiken gehen von externen Tätergruppen, wie ehemalige Mitarbeiter, Konkurrenten, Banden und Hackern, aus. Eine weitere Gefahr ist der Mitarbeiter, der aus dem Unternehmen ausscheidet und durchaus in der Lage ist, eine Vielzahl von Informationen auf Datenträger abzuspeichern und diese dem Konkurrenzunternehmen zur Verfügung zu stellen.

Eine weitere Tätergruppe sind Konkurrenzmitarbeiter, die sich in das auszuspionierende Unternehmen einschleusen lassen, um an Betriebsgeheimnisse oder geplante Patente zu kommen. Auch Dienstleister und Berater können über betriebsinterne Mitarbeiter sehr schnell an sensible Unternehmensdaten gelangen.

Ziel des Angriffs ist es:

  • Wettbewerber-, Märkte-, Technologie- und Kundeninformationen
  • Aktuelles Know-How zu Produktentwicklungen und Produktionstechnologien
  • Preisinformationen
  • Kalkulationen
  • Designkonzepte

zu erhalten.

Angriffsformen von Industriespionage

  • Hackerangriff
  • Abhören bzw. Mitlesen von E-Mails (Phishing)
  • Abhören von Besprechungen, Telefonaten (Telkos)
  • Abhören von internen Chats
  • Zugriff auf interne Server

Besteht des Weiteren der Verdacht, dass sensible Informationen Ihres Unternehmens in Räumlichkeiten der Geschäftsleitung oder Besprechungszimmer abgehört werden, sollte eine Lauschabwehr zur Feststellung vorhandener Abhörgeräte durchgeführt werden.
Eine Lauschabwehr gehört zum Schutz Ihrer Betriebsgeheimnisse in das Sicherheitsportfolio eines jeden Unternehmens.

Für alle Angriffsformen stellen wir Ihnen unsere Spezialisten zur Verfügung.

Sie haben vermutete oder konkrete Verdachtsfälle, dass in Ihrem Unternehmen Industriespionage betrieben wird, dann handeln Sie schnell und vereinbaren Sie mit uns ein erstes unverbindliches Beratungsgespräch.

Wir stehen Ihnen jederzeit 7 Tage/24 Stunden unter der Ruf-Nr. 0221/9259240 zur Verfügung.